Ab 09.11.2026 verfügbar...
Die Geschwister Jeanne und Olivier Coste, die aus einer langen Winzerfamilie stammen, erwarben das Chateau des Adouzes 2018. Bis dahin war die Familie im Languedoc zwischen Pézenas und Béziers auf der Domaine Montrose fest verwurzelt. Doch die beiden wollten dem alten Stammbaum der Familie quasi einen neuen Zweig hinzufügen und suchten nach einem anspruchsvollen Terroir. 25 km nördlich wurden sie fündig. In der deutlich hügeligeren Appellation Faugères profitiert Ch. des Adouzes von der Kühle der Ausläufer der Cevennen und einer windigen Lage, die die Sommerhitze mildert und für einen guten Gesundheitszustand der Trauben sorgt.
Was Jeanne und Olivier an Faugères besonders reizt, ist vor allem sein starker Charakter. Hier scheinen sich alle Elemente mit größerer Kraft zu entfalten. Die überwiegend mehr als 70 Jahre alten Rebstöcke sind verwachsen mit dem Schiefer, der die Böden des gesamten Gebietes prägt. Dieses sehr karge Gestein leitet das Wasser ab, das die Wurzeln bis tief in die Spalten des Muttergesteins holt. Diese Besonderheit macht die Rebstöcke sehr widerstandsfähig. In Faugères kommen sie daher oft besser mit Trockenheit zurecht als in der Ebene. Schiefer hat zudem die Eigenschaft, tagsüber Wärme zu speichern und diese nachts langsam wieder abzugeben, was die gute Reifung der Trauben begünstigt. Die Erträge sind dort allerdings deutlich geringer und die Arbeit ist mühsamer.
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Die Geschwister Jeanne und Olivier Coste, die aus einer langen Winzerfamilie stammen, erwarben das Chateau des Adouzes 2018. Bis dahin war die Familie im Languedoc zwischen Pézenas und Béziers auf der Domaine Montrose fest verwurzelt. Doch die beiden wollten dem alten Stammbaum der Familie quasi einen neuen Zweig hinzufügen und suchten nach einem anspruchsvollen Terroir. 25 km nördlich wurden sie fündig. In der deutlich hügeligeren Appellation Faugères profitiert Ch. des Adouzes von der Kühle der Ausläufer der Cevennen und einer windigen Lage, die die Sommerhitze mildert und für einen guten Gesundheitszustand der Trauben sorgt.
Was Jeanne und Olivier an Faugères besonders reizt, ist vor allem sein starker Charakter. Hier scheinen sich alle Elemente mit größerer Kraft zu entfalten. Die überwiegend mehr als 70 Jahre alten Rebstöcke sind verwachsen mit dem Schiefer, der die Böden des gesamten Gebietes prägt. Dieses sehr karge Gestein leitet das Wasser ab, das die Wurzeln bis tief in die Spalten des Muttergesteins holt. Diese Besonderheit macht die Rebstöcke sehr widerstandsfähig. In Faugères kommen sie daher oft besser mit Trockenheit zurecht als in der Ebene. Schiefer hat zudem die Eigenschaft, tagsüber Wärme zu speichern und diese nachts langsam wieder abzugeben, was die gute Reifung der Trauben begünstigt. Die Erträge sind dort allerdings deutlich geringer und die Arbeit ist mühsamer.